Wie können kleine und mittlere Unternehmen angesichts der zunehmenden Digitalisierung überleben? Im Rahmenprogramm der kommenden AELVIS wird es dazu zwei vielversprechende Vorträge geben. Einerseits wird Theresa Schleicher, Trendforscherin am Zukunftsinstitut, über das Spannungsfeld von Handel und Digitalisierung sprechen, andererseits wird Walter Kreisel, Gründer von SMART HOMETEC aus Freistadt, aufzeigen, wie man die Digitalisierung für sich nutzen kann.

SMART HOME als Dienstleistung

Wie man als mittelständisches Unternehmen die Herausforderung der Digitalisierung für sich annehmen und sich damit auch in Zukunft behaupten kann, dazu will Walter Kreisel auf der AELVIS einige interessante Ansätze liefern. Dazu wird Walter Kreisel einerseits zwei Vorträge zu bereits verwirklichten Best Practice-Beispielen halten, andererseits wird auf der Messe unter der Dachmarke KREISEL der Energiespeicher „MAVERO“ sowie das Dienstleistungs-Konzept von SMART HOMETEC präsentiert. „Unter dem Obernamen KREISEL zeigen wir in Salzburg die Speicher- Technologie MAVERO und Photovoltaik mit Kreisel Electric und Smart Homes mit Kreisel Hometec. Beide haben sich aus dem Red Zac Kreisel in Freistadt entwickelt und beide haben neue Wege beschritten“, erklärt dazu Walter Kreisel. „Im Bereich PV und Energiespeicher wollen wir zeigen, dass jetzt der Zeitpunkt zum Einstieg gekommen ist. Daneben wollen wir auf der AELVIS darstellen, wie in Zukunft Kunden Smart Home sehen und kaufen werden. Unsere Idee mit SMART HOMETEC ist, dass Smart Home für die Kunden kein Produkt, sondern ein Prozess ist. Es geht darum, als Dienstleister dem Endkunden einen Mehrwert zu bieten und nicht Produkte und Arbeitsstunden zu verkaufen.“

Vision

Im Endefekt propagiert Kreisel hier einen neuen Vertriebsansatz. Mit SMART HOMETEC will Kreisel die für den Kunden komplexen und uninteressanten, aber auch verwirrenden Gewerke aus der Elektrotechnik verschwinden lassen. Stattdessen soll es dem Kunden möglichst einfach gemacht werden, sein Smart Home für sich zu kaufen. Der Kunde sagt, was er will, wie er es will, und ein selbst entwickeltes Tool hilft bei der Konfiguration und zeigt auch gleich einen Fixpreis an. Erreicht wird das durch die Standardisierung der Prozesse im Hintergrund. „Das ist unsere Vision. Derzeit sind wir in der Beta-Phase, aber wir sind davon überzeugt, dass der Handel und das Gewerbe heute den Kunden etwas Neues bieten muss. Denn der Mittelstand hat im Endeffekt keine eigenen Produkte, und in der Vergangenheit haben sich viele auf die Rolle als Warenverteiler beschränkt. Der Markt war so gut, dass das ausgereicht hat. Seit dem Aufkommen des Internet ist diese Rolle vorbei. Das können andere besser“, so Kreisel.

„Um trotzdem an der Wertschöpfung teilzuhaben, muss der EFH bei der Dienstleistung punkten. Dazu müssen wir aber auch aktiv an der Digitalisierung teilnehmen.“

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